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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit dem 'Naturstrom' 
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den
 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?
Haben Sie es schon bemerkt?
Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen in unseren Landschaften umher stehen, desto dramatischer werden die täglichen Unwettermeldungen und Klima-Abnormalitäten.

Um auch in Zukunft damit weiter machen zu können
, wird es auch in den Folgejahren zunehmend schlimme und von politisch gesteuerten Institutionen zuvor prophezeite Unwetterkatastrophen geben!

Es geht ums Geld und nicht um den Schutz der Natur und ihre Belange

Kathedralen des Glaubens
Kathedralen des Glaubens.
Energiewende? Nein danke!
Nicht in meinem Hinterhof, nicht in meiner Landschaft!
Stop global fooling
Möchten Sie mit Ihrem eAuto nur dann fahren,
wenn der Wind weht oder die Sonne scheint?
Welche Kern- Kohlekraftwerke wurden
 bisher durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzt?


Fortsetzung >> hier...
12.08.2013 
Weil wir in Deutschland immer mehr Strom produzieren, wird er immer teurer. Weshalb ist das so? Die BILD-Zeitung kann das jetzt am besten erklären.
Legt den Schalter um!
Die nächste Erhöhung kommt bestimmt – im Januar! ...
 
11.08.2013 
Die Warnungen häufen sich: "Der Versuch von Umweltminister Altmaier, die Energiewende vom Bürger mitfinanzieren zu lassen, droht zu scheitern".
Warum Altmaiers Anleihe ein Flop zu werden droht - DIE WELT online 11.08.2013
Es geht um die "Bürgeranleihe Westküstenleitung" - aber wo und wie verläuft denn die Westküstenleitung überhaupt? Wer sich bei der Bundesnetzagentur durchklickt, der findet die "Leitungsvorhaben aus dem Energieleitungsausbaugesetz" mit in der Auflistung von 24 von Nord nach Süd gerichteten Projekten - aber nicht das so heiß diskutierte Objekt "Westküstenleitung". Die hier gelisteten Vorhaben werden generell mit dem Gelingen der Energiewende verknüpft. Auch das Vorhaben nach EnLAG Nr. 1, welches aber nicht entlang der Westküste sondern durch die Mitte von Schleswig-Holstein verläuft - ab der dänischen Grenze bei Kassø nach Hamburg-Nord und bis Dollern.

Die Westküstenleitung ist ein Projekt des niederländischen Netzbetreibers TenneT, welcher den von den zahlreichen Windkraftwerken in Schleswig-Holstein überschüssig produzierten Strom über weitere Leitungsbaumaßnahmen in Richtung Süden, über Conneforde und Emden westwärts in Richtung Holland transferieren soll. Holland ist für Deutschland der größte Stromimporteur - macht dies aber sicherlich nicht aus altruistischen Gründen, nur um die deutsche Energiewende zu befördern. Siehe dazu weiter unten auf dieser Seite unter Export/Import über deutsche Grenzen. Es geht um Profite und nicht um die Energiewende samt dem sonstigen Schmarrn aus Klimaschutz, Stromsparen und Energieeffizienz. Windkraftanlagen sind schließlich keine riesigen Stromsparmaschinen sondern Stromerzeuger. 
 
09.08.2013 
Windräder sollen sauberen Ökostrom erzeugen – und den Ölverbrauch senken. Nicht so im Nordsee-Park „Riffgat“, 15 Kilometer vor Borkum. Dort werden die 30 Windräder mit Diesel-Kraftstoff betrieben! Verbrauch: 22 000 Liter Diesel pro Monat. Stromerzeugung Fehlanzeige!
Dieser Windpark wird mit Diesel betrieben - Bild.de berichtet aktuell über den Öko-Irrsinn.
Wieviel solcher Fehlanzeigen dürfen wir noch erwarten? 80 Kommentierungen.

"Esst Scheisse! Eine Million Fliegen können sich nicht irren" - so lautete dereinst ein arroganter Spott von Spontis aus den 68er und den nachfolgenden Jahren, welche vielfach heute das Sagen haben. Denn ihren 'Marsch durch die Institutionen' haben sie vollzogen. Mit den Fliegen waren die damaligen Bild-Leser gemeint. Nun stellt sich derzeit aber die Frage, wer denn heutzutage die 'Scheisse' produziert, welche einem ganzen Volk als Fraß vorgesetzt wird.  

Windstromernte in Deutschland von Januar bis Juli 2013 - ein mageres Ergebnis
DE-Windkraft-01-07.2013

Der monatliche Versorgungsgrad als Anteil an der Netzlast (= benötigter Bedarf) schwankt wie der Wind - mal mehr, mal weniger.
Die Verlässlichkeit der Einspeisung muss von 'systemrelevanten' und fossil betriebenen Kraftwerken sicher gestellt werden.
DE-Windstromernte-01-07.2013


Der Energieverbrauch liegt weiter im Plus - meldet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen. Der lange Winter und ein kühler Frühling hätten einerseits den Bedarf an Wärme gesteigert und zugleich aufgrund der Abschaltung von Altanlagen und Inbetriebnahme neuer Kraftwerke auch den durchschnittlichen Wirkungsgrad bei der Braunkohlestromerzeugung um 1 % erhöht. Der Verbrauch an Braunkohle hätte sich dagegen um um knapp 2 Prozentvermindert. Strom aus Wasserkraft plus Biomasse haben die anderen 'Erneuerbaren' gestützt.

Unser politisch gesteuerter Mainstream redet immer nur über Effizienz mittels erneuerbare Energien und dem so wichtigen 'Strom sparen', damit die Energiewende funktionieren kann. Sie funktioniert aber nicht, sondern schafft immer neue Kosten und Probleme. Wie wäre es denn einmal mit dem Argument 'Strom verbrauchen'? Im Sinne von Strom mit seinen tausenden Anwendungsmöglichkeiten sinnvoll zu nutzen? Hätten wir heute Computer und Internet, wenn wir nur immer Strom sparen müssten? Allein schon der Kauf- und Verkauf von Waren über Internetportale hat vielleicht mehr CO2 eingespart als alle EEG-Generatoren zusammen angeblich vermieden haben. Wer für so manch dämlichen Artikel früher endlose Stunden in Baumärkten oder Kaufhäusern verbracht hat und seine 'Beute' dann mit dem Auto kilometerweit nach Hause bringen musste, kann sich per Bestellung im Internet heutzutage den energetischen und kostenträchtigen Aufwand für die Fahrerei schon mal sparen. Billiger Strom macht erfinderisch - teurer Strom lähmt das produktive Tun. Ob das der Sinn der bundesdeutschen Energiewende sein soll?

Zu einem innovativen und produktiven Tun möge beispielsweise ein 3D-Drucker/Kopierer beitragen, den es inzwischen für zahlreiche Anwendungen zu einem bezahlbaren Preis um die 800 - 900 Euro und darüber gibt. Wer für einen begehrten Artikel mangels Geld bei der Produktion Kilowattstunden sparen muss, wird die Herstellung an einen anderen Ort verlagern oder pleite gehen. Mit dem stetig verteuerbaren erneuerbaren Energiewende-Strom hat unsere Politik den Weg einer abzusehenden Pleite gewählt. Und die große Mehrzahl unserer politischen Entscheidungsträger steht dafür ein!.     
 
08.08.2013 
Nun steht es sogar in der Apotheker Zeitung - der Industrielobbyist Dieter Ameling fordert den "Freispruch für CO2" und "eine Revision der Energiewende". Die 'Industrie', welche an der CO2-Mär bisher doch auch prächtig verdient hat, kommt ins Schwanken. Das Apotherker-Journal verbreitet eine Meldung aus der FAZ vom 07.08.2013 - die Auto-Industrie - des Deutschen liebstes Kind, beginnt sich zu wehren. CO2-Einsparung ist immer dann gut, wenn damit eine Leistungsverbesserung erzielt wird. Sämtliche EEG-Anlagen bewirken genau das Gegenteil. Es gibt keinen Nachweis darüber, welchen Effekt der deutsche EEG-Einsatz auf das 'globale' Klima bewirkt hat. Und der mittels EEG-Anlagen teuer eingespeiste Strom wird nicht besser, sondern mit jeder Neuinstallation im Netz zunehmend schlechter und muss deshalb mit alten, teils längst sanierungsbedürftigen und fossil betriebenen Kraftwerken wieder ebenfalls teuer veredelt werden.
Ameling fordert Revision der Energiewende
Der Klimawandel lässt grüßen. Doch unsere übergeschnappten Politiker wollen einen seit MIllionen von Jahren ablaufenden Klimawandel aus einem Wechsel von Warm- und Kaltphasen verbieten. Millionenfache EEG-Stromerzeugung soll vor einer globalen Erwärmung und millionenfache Bautendämmung soll vor einer globalen Abkühlung schützen. Oder wozu sollen 'Klimaschutzgesetze' und deren Ableger gut sein? Eigentlich doch nur zur Schaffung von Arbeitsplätzen für eine längst überbordende Bürokratie samt ihren hochdotierten politischen Beamtenstellen.
 
Die wachsende Ökostromeinspeisung treibt die Energiekosten für Verbraucher und Wirtschaft weiter nach oben. Allein im Juli zahlten die Netzbetreiber 850 Millionen Euro mehr an die Produzenten von Ökostrom aus, als sie an Umlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und aus dem Verkauf des Stroms an der Börse erhielten.
Energiewende - FAZ 08.08.2013 
Die gerade erst stark angehobene EEG-Umlage könnte massiv weiter steigen. Experten rechnen mit rund 7 Cent je Kilowattstunde für das kommende Jahr. Die Politik könnte das verhindern - wenn sie will... meint die FAZ. Die 'Politik' wird das aber nicht wollen. Immerhin haben sich bereits 539 Bundestags-Wahlkreiskandidaten für die Forderungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energien BEE e.V. entschieden >> nächster Abschnitt...

Die Stromerzeugung mittels 'Erneuerbare Energien' aus Sonne, Wind und Bio ist kein wirtschaftlich gebildetes sondern ein rein politisch geschaffenes Konstrukt, basierend auf der Theorie einer Weltenrettung durch Vermeidung und Verminderung des für das Grünwachstum in der Natur lebenswichtigen und in künstlichen Treibhäusern wachstumsfördernden Umweltgases CO2. Erfolgreiche wirtschaftliche Konstrukte tragen sich selber. Sofern sie nix taugen, verschwinden sie wieder vom Markt. Politische Konstrukte auch? Das EEG offenbar nicht. Keineswegs so schnell, wie ein wirtschaftlicher Flop. Denn es wird von einer ständig nachfließenden und dabei anschwellenden Geldmenge gestützt, einer Geldmenge, welche im Kreislauf der Wirtschaft den einen das weg nimmt, was der andere bekommt. Eine starke Volkswirtschaft kann das durchaus eine lägere Zeit aushalten. In schwachen Volkswirtschaften von Entwicklungsländern kommt niemand auf die Idee, diesen spezifischen deutschen 'Exportartikel' zu importieren.  

Politik hat ihre Lobbyistenverbände, welche sich gegenseitig in die Tasche wirtschaften. Im Gegensatz zu Interessenverbände in der Bürgerschaft werden diese effizient gemanagt und arbeiten mit hervorragend finanzieller Ausstattung. Damit das im jeweiligen Interesse so bleibt, tourt der Bundesverband Erneuerbare Energien BEE e.V. mit erheblichen Energieaufwand durch die Republik, um das Volk zu einem WEITER SO zu gewinnen. Denn in wenigen Wochen stehen Wahlen an, welche die politischen Konstellationen ändern könnten. Viel Aussicht besteht aber nicht.

Mit seinen spezifischen Forderungen nach Fortbestand des für ihn 'fließenden Geldes' unterzieht der BEE alle zur Wahl anstehenden Kanditaten einer öffentlichen Umfrage nach ihrem Selbstverständnis über 'Erneuerbare Energien'. Immerhin haben so auch alle davon betroffenen Menschen die Möglichkeit, sich vorab ein Bild, bzw. eine Meinung über ihren Wahlkreiskandidaten zu machen.
Diese KandidatInnen gehen mit unseren Forderungen konform - Bundesverband Erneuerbare Energien e.V.,Stand am 08.08.2013       
Und so sieht bisher die Auszählung dieses Kandidatenchecks aus: "Bündnis 90/ Die Grünen" - 172; CDU - 16; CSU - 2; Die Linke - 119; FDP - 3; PIRATEN - 58; SPD - 169, Summe = 539. Der deutsche Bundestag hat derzeit 620 Abgeordnete. Da dürften so manche darunter sein, welche selber einen persönlichen Gewinn aus der Nutzung des EEG ziehen - aus einem Gesetz, das sie auch selbst verabschiedet haben.

Nun gilt es für die bisher nicht befragten Parteien, sich nicht nur mit Allgemein-Blabla und dämlichen Porträts zu plakatieren, sondern auch zu dem inzwischen deutschlandweit bewegendem Thema 'Energiewende' klare Stellung zu beziehen. Wie sagen unsere politischen Vorturner bei Bürgerveranstaltungen immer wieder? Wenn wir die Energiewende wollen, dann müssen wir mehr Windkraft, mehr Photovoltaik, mehr Biomasse, mehr Stromleitungen, mehr Biosprit haben, mehr Wälder abholzen, mehr Landschaften zerstören, mehr Vögel shreddern, mehr Lärm tolerieren, mehr Grenzwerte überschreiten, mehr Immobilienwertverluste in Kauf nehmen, mehr Infraschall ertragen, mehr Energie sparen und zu alle dem noch steigende Stromkosten akzeptieren.   
 
EEG - das politische Konstrukt für gut dotierte politische Beamte zu Lasten des 'Kleinen Mannes'. Ein Beispiel hierfür möge ein online-Bericht der Bergedorfer Zeitung vom 28.02.2012 geben.
"In Ochsenwerder macht der geplante Bau von sieben Windkraftanlagen den Anwohnern Kopfzerbrechen. 200 Interessierte konnten jetzt ihre Fragen direkt bei den Planern der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt loswerden. Mit den Antworten waren allerdings nicht alle zufrieden."
Furcht vor Lärm und Schatten trotz der Grenzwerte
Das besonders Interessante dieses Berichts ist die mit elf Vertretern der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) aus Hamburg angereiste Präsenz, inklusive des Staatsrates Holger Lange (SPD). "Lange wirbt für die Windenergie, nennt 2300 Arbeitsplätze, die seit 2009 in diesem Bereich neu geschaffen wurden, spricht davon, dass auch Dienstleister und Handwerk profitieren" - so der Bericht. Der hohe Beamte klärt aber nicht über die Nachteile der Windenergie auf und sagt auch nicht, wie viel ökologisch erzeugte Kilowattstunden die 2.300 Arbeitsplätze geschaffen haben und welcher Nutzen für die Allgemeinheit daraus entstanden ist. Ob er da auch seinen Arbeitsplatz als Ausichtsratvorsitzender mitgezählt hat? Als Ökostromerzeuger oder doch eher als Kohlestromverbraucher.

Als politischer Beamter ist Staatsrat Lange zugleich Mitglied im Aufsichtsrat des Vereins "Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH", aus dessen Tätigkeit wohl ebenfalls Tantiemen aus Umsatz oder Gewinn abfließen. Als Staatsrat ist er den Weisungen des Senats (der Politik) unterworfen, welche wiederum die "Hamburg Energie GmbH" politisch gegründet hat und führt. Hier offenbart sich die enge Verflechtung von Politik und Geschäft - nicht unbedingt zum Nutzen der Allgemeinheit. Obwohl Hamburg laut Bundesnetzagentur bisher nur 33 MW Photovoltaik, 53 MW Windkraft und 38 MW Biomasse im Netz hat, wirbt die 'Hamburg Energie GmbH' auf ihrer Webseite mit dem Verkauf von "ÖKOSTROM UND BIOGAS - Vom städtischen Energieversorger". Mit dieser mageren Öko-Kraftwerksausstattung lässt sich der Moloch Hamburg nicht im Entferntesten versorgen. Aber bestens Werbung für den guten und sauberen Ökstostrom machen - zwecks Motivierung des Volks, stetig steigende Strompreise zu akzeptieren, um damit (auch) den (persönlichen) Gewinn zu steigern. Und den Billigstrom von der Börse bloß nicht an den Endkunden weiter reichen!  Verbraucher sollten kritisch sein. Denn Ehrlichkeit und Transparenz haben in der Ökostrombranche einen hohen Seltenheitswert. Es gibt in Deutschland kein 'Ökostrom-Stadtwerk', welches den täglichen Strombedarf seiner Kunden mit der täglich schwankendem Strommenge der 'Öko-Generatoren' (Sonne, Wind und Bio) anschaulich ins Verhältnis setzt und damit zugleich eine verlässliche Stromversorgung garantiert. Alle Stadtwerke, insbesondere Öko-Stadtwerke werden von politischen Parteien kontrolliert. Fehlmengen werden entweder durch langfristige Lieferverträge mit herkömmlichen Kraftwerken oder an der Strombörse ausgeglichen.     

Auf die o.g. Hamburg Energie GmbH bezogen bedeutet eine transparente Aufklärungskampagne mindestens die Angabe des täglichen Hamburger Strombedarfs und im Vergleich dazu die tägliche Ökostromerzeugung. Dann könnte jeder, der will, die Erbärmlichkeit des Angebotes im Vergleich zum Bedarf sehen und sich sein Urteil über die angeblich ökologische Stromerzeugung und zugleich über den eigentlichen Wert von hoch dotierten Tätigkeiten der sie vertretenden Poltiker bilden. Das macht aber keines der bundesdeutschen Stadtwerke, welche sich einerseits mit ihrem Ökostrom rühmen und andererseits mit ihrem Tun die Strompreise für die Allgemeinheit in die Höhe treiben. 

Das Ausland beobachtet uns. "Die Solarbranche galt einst als deutsche Vorzeigebranche – mittlerweile sind fast alle Unternehmen pleite. Die Konzerne wurden Opfer des starken Preisverfalls bei Solarpanels".
Deutschland: Solarbranche hat 15 Milliarden Euro Kapital vernichtet  
Anmerkung: Für einen großen Teil dieser Kapitalvernichtung haben Kommunen und Stadtwerke mit ihrem ökologischen Habitus gesorgt und sie tun es immer noch. Man denke nur einmal an die Kampagne 'Solar - na klar':
Solarbundesliga: "2.345 deutsche Kommunen waren in diesem Jahr an der deutschen Solarbundesliga beteiligt..." 
      
07.08.2013
Der sonnenreiche Juli hat für Verbraucher ein böses Nachspiel: Die erhöhte Produktion von Solarenergie zu garantierten Preisen wird wohl die Ökostrom-Umlage im nächsten Jahr in die Höhe treiben...
Sonniger Juli treibt Stromrechnung in die Höhe - DIE WELT online 07.08.2013
Öko-Umlage = die Strompreistreppe nach oben.
 
06.08.2013 
Um die Energiewende am Leben zu erhalten, werden für das Volk ständig neue Geschäftsmodelle zu deren Verwirklichung erfunden. Ein klares Zeichen dafür, dass sich ohne ständige Zugaben an Geld das politische Konstrukt selber nicht tragen kann. Die Kosten laufen aus dem Ruder, nicht der Ertrag.
Stromnetz: Verbraucherschützer raten von Tennet-Bürgeranleihe ab  
Mit hohen Subventionen und Fördergeldern wurden in Schleswig-Holstein massenweise Windmonster in die Landschaften gesetzt. Gier frisst Hirn. Doch plötzlich (oder eher absichtlich?) bemerkten die EEG-Akteure aus Politik und deren Wirtschaftsverbänden, dass es nicht genügend Leitungen für den Strom gibt. Energiewende auf deutsch!
Ähnlich den Ertragsprognosen für Wind- und Solaranlagen erfordert eine 'Bürgeranleihe' für eine bestimmte Stromleitung eine Prognose über deren zukünftige Lastflüsse und den damit zu erzielenden Gewinnen.

Ein Kurzschluss in einem Mittelspannungskabel hat nach Angaben der Stadtwerke Langen südlich von Frankfurt am Main zu einem Blackout geführt.
Dreistündiger Stromausfall in Langen - ZfK 06.08.2013
Die im südhessichen Langen ansässige Deutsche Flugsicherung hat eine eigene Stromversorgung und blieb von den Folgen verschont. Na also, was die können, das können wir doch alle auch. Wir müssen uns nur noch ein bißchen mehr anstrengen und installieren jede/r in ihrem/seinem Haus auch eine eigene Stromversorgung - mit bezahlbaren Strom! Aus Sonne und Wind. Ohne Rechnung! So können wir uns doch das ganze Gelumps mit Netzkosten, EEG-Umlage, Offshoreumlage, Ökoumlage etc. - mit Steuern obendrauf - einfach sparen, oder etwa nicht? Der deutsche Michel muss halt nur noch ein bißchen 'Stromausfälle' üben, dann wird's schon! Die klimaschützende Energiewende lässt schon mal grüßen.

Ironie bei Seite: Hätte der deutsche Michel das viele Geld lieber in eine zukunftsfähige Netzerhaltung statt in eine Stromerzeugung aus Wind- und Solarmonster sowie aus Biomasseanlagen gesteckt, dann hätten wir als globale Vorreiter das weltbeste Stromversorgungnetz. In den bisher über 20 Jahren EEG-Stromeinspeisung sind nämlich auch die Kabel, Schaltanlagen und Umspannstationen älter geworden. Ein weltweiter Ausbau von Stromversorgungsnetzen wäre für deutsche Firmen mit ihrem technischen know-how ein wesentlich besserer 'Exportschlager' als das tumbe EEG im eigenen Land gewesen. Im Vorreiter-Deutschland hat man die Ökostromerzeugung bis zum Wahn getrieben und dann festgestellt, dass wir für die inzwischen millionenfach installierten EEG-Stromgeneratoren keine oder keine ausreichenden Stromleitungen zum Verbraucher haben. Dümmer geht's nimmer!  
 
Defektes Erdkabel: Stromausfall in der Schanze
2250 HAUSHALTE BETROFFEN
Anmerkung: Wer macht eine Datenbank zu 'Stromausfällen', deren Ursachen und Begründungen?
 
Die sächsische Staatsregierung fordert alle Sachsen auf, Lebensmittelvorräte für mindestens 14 Tage anzulegen. Erst genannter Grund:
Ein flächendeckender Stromausfall
Haben Sie schon Ihre Vorräte beisammen? Ein Stromausfall ist blitzschnell, kündigt sich nicht an, noch prognostiziert er seine Dauer. Aber auch das hessische Innenministerium lässt sich nicht lumpen und hat im letzten Jahr für 3,2 Mio. 27 Notstrom-Großaggregate für die unteren Katastrophenschutzbehörden und die Landesfeuerwehrschule bereitgestellt und informiert mit seinen Rahmenempfehlungen alle hessischen Landräte und Kommunalbehörden über die Einsatzplanung des Brand- und Katastrophenschutzes
bei flächendeckendem, langandauerndem Stromausfall.
Rahmenempfehlungen Stromausfall
60 Seiten plus 18 Verweise zum Literaturverzeichnis, 15 Tabellen und 15 Abbildungen. Da wird Ihnen geholfen! Oder nur der bürokratischen Arbeitsbeschaffung. Das EEG und seine Folgen - es schafft massenweise Arbeitsplätze!
PDF-Download
  
05.08.2013 
Die Abbildung Nr. 9 in gestriger Ausgabe des Handelsblattes möge den in Deutschland herrschenden öko-religiösen Gigantismus anschaulich und begreifbar machen. Weil es auf den Meeresboden aufgesetzt werden muss, entstand ein stählernes Monstrum - größer als das Brandenburger Tor in Berlin - um maximal vierhundert Megawatt fluktuierend auftretende Leistung aus der Windkraft in gebrauchsfähigen Strom zu konvertieren und per Seekabel über ca. 120 km an das Festland, von dort weiter mittels 75 km Erdkabel zur Umspannanlage nach Diele zu übertragen. In Bezug auf die zu übertragenden Strommengen ein gewaltiger Aufwand - und wohl ohne irgendwelche Rücksicht auf Kosten und knapp werdende und nicht erneuerbare Rohstoffe aus den Bereichen der fossilen Energiegewinnung sowie den metallischen und edelmetallischen Reserven und Ressourcen dieser Erde. Es dürfte so gut wie sicher sein, dass die das Monstrum produzierende Werft in Rostock-Warnemünde ihren langfristigen Strombezug mit ostdeutschen Braunkohlekraftwerken und nicht mit Windparks in der Nord- und Ostsee abgesichert hat. In der Praxis rechtfertigt der angebliche Klimaschutz jeden irreparablen Eingriff in die lebende Natur - mit der Schutztheorie sollen die Menschen verblödet werden. 
Gigantische Plattform für zwei Windparks - Handelslatt 04.08.2013
In Warnemünde ist eine Offshore-Plattform in See gestochen. Sie wird gebraucht, um zwei Windparks in der Nordsee an das deutsche Stromnetz anzuschließen...

Die deutschen Stromausfuhren
stiegen im ersten Halbjahr um fast 50 Prozent an. Damit exportiert Deutschland in diesem Jahr so viel Strom wie nie zuvor. Für den enormen Zuwachs gibt es zwei Gründe. Von Daniel Wetzel
Deutschland exportiert so viel Strom wie nie zuvor - Die Welt.de 02.08.2013
Der subventionierte Aufbau von erneuerbaren Energien führt zu temporären Stromüberschüssen, die aufgrund physikalischer Gesetze über die Stromnetze ins Ausland abfließen...

Das deutsche Alleinstellungsmerkmal
- die exportorientierte Energiewende. Mit Strom zum Verscherbeln und Verschenken an unsere lieben Nachbarn.


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Leistungsdiagramm: Grundlaststrom aus der Ostsee? Den gibt es nie und nimmer! Weil es physikalisch nicht geht.
Der Offshore-Windpark ist mit lediglich einem Kabel an das Festlandnetz angeschlossen. Jeder technisch bedingte und die zahlreichen kurzen - aber insbesondere die manchmal tagelangen, windbedingten Ausfälle führen zur Maßnahmen, welche von den in DE verbleibenden systemrelevanten Wärmekraftwerken kompensiert werden müssen. 'Hinter jedem Windrad steht ein Schattenkraftwerk' lautet unwiderlegt die gängige Redewendung dafür.
 

Profiteure des deutschen Grünstroms
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Mengendiagramm
Neben anderen Nachbarn sind die wesentlichen Profiteure unserer exportorientierten Energiewendepolitik Holland, die Schweiz und Österreich. Aber auch Frankreich und Tschechien bleiben nicht außen vor: Wäre es kein Geschäft, würden sie den Handel mit Stromlieferungen nach Deutschland nicht betreiben. Dass diese Länder - wie der europäische Vorreiter Deutschland es vormacht - ihren Strom verschenken, hat sich bisher noch nicht herum gesprochen.

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Leistungsdiagramm: In der kalten Jahreszeit ist der deutsche Export deutlich höher als in wärmeren Phasen. 
Weil im Sommer bei reduziertem deutschen Bedarf zur Stabilisierung der Netzspannung und deren Frequenz die 'systemrelevanten' deutschen Wärmekraftwerke einerseits in Betrieb bleiben müssen, sich andererseits aber auch wirtschaftlich rentieren sollen, müssen sie neben unserer eigenen Versorgung elektrischen Strom für den Export in andere europäische Länder produzieren.
Selbstverständlich gibt es aus technischen Gründen auch Ausfälle (Stromlücken) in den Übertragungsleitungen den europäischen Verbundnetzes. Sie unterliegen aber nicht den stetig sich ändernden, wind-, wetter- und tageslicht bedingten Volatilitäten der Natur, sondern einer durchaus fehlbaren Technik, stehen jedoch unter einer intensiven Überwachung mit den dafür festgelegten Reaktionsmöglichkeiten. Bei wind- und wetterbedingten Ausfällen muss gewartet werden, bei technischen Defekten wird reagiert.
 

Leistungsdiagramm: Deutsche Grundlastversorgung aus dem Strom-Export/Import-Handel:
Hier der jahreszeitliche Verlauf über deutsche Grenzen von und nach Frankreich und Tschechien. Ausfallzeiten insgesamt: 66 Stunden, mit einer dadurch bedingten längsten 'Stromlücke' von maximal 13 Stunden, welche sich weder mit Wind- noch Solarkraftwerken, sondern nur mittels dezentral in Deutschland verteilten Wärmekraftwerken von der Öffentlichkeit unbemerkt überbrücken lassen. Mit einem Ausgleich mittels EEG-Kraftwerken wären ungewisse Wartezeiten angesagt.
 
 
03./04.08.2013 
Seit Anfang Juli gibt es beinahe an jedem Tag in Wien einen Stromausfall. Für diese Serie ist die anhaltende Hitzewelle verantwortlich. Die hohen Temperaturen machen auch den unterirdisch verlegten Kabeln zu schaffen.
Hitze sorgt für Stromausfall-Serie - wien.orf.at 01.08.2013
Anmerkung: Na klar! Plötzlich ist die Hitze schuld - weshalb nicht gleich die globale Erderwärmung? Was geschieht erst, wenn sich unser Planet überhitzt, wie so manche Klimawandelwarner befürchten und beschwören? Netzbetreiber stehen zunehmend vor der Aufgabe, insbesondere die uralten Ölkabel gegen neue Kabel auszutauschen. Das sollten insbesondere jene Kommunen und Regionen bedenken, welche zwecks Rekommunalisierung und Eigenversorgung mit Grünstrom das sie versorgende Netz übernehmen wollen. Erdkabel altern und können schadhaft werden, was einen baldigen Austausch erforderlich macht. So mancher herkömmlicher Netzbetreiber wird froh sein, sein altes Gelerch noch möglichst teuer an kommunale Ökoaktivisten verkaufen zu können. Including ebenso alten Schaltanlagen und Trafostationen. Lasst uns also noch viel mehr anstrengen, damit sich die Erde in den nächsten 30 Jahren möglichst nicht um mehr als 0,0000x Grad erwärmt.     

Kein Netzanschluss für „Riffgat“
bis Februar 2014 – Tennet bereitet Weltkriegsmunition Probleme
Diesel treibt Hochsee-Windräder an
Seit Mitte Juli ist der Windpark von EWE fertig. Die Verzögerung kostet Millionen...  natürlich für die Stromkunden! Dem regierungsamtlichen Zwang zur Stromabnahme folgt nun auch der Zwang zur Errichtung von Offshore-Windparks. Oder weshalb müssen die Endkunden daür büßen, wenn es in der Sache nicht weiter geht. Und wenn Tennet pleite geht oder nicht mehr kann? Macht nix. Der Windpark steht und muss sich für die Errichter notfalls auch ohne Stromlieferungen rentieren. Dafür wurde ja extra die Offshoreumlage geschaffen.

Der grüne Ministerpräsident Kretschmann zeigt keine Gesprächsbereitschaft in Sachen Windenergie. EU Kommissar Günther Oettinger ist gesprächsbereit.
Umgang auf Augenhöhe - was ist das?
"Windkraft ist im Grundsatz entschieden"!
 
01.08.2013 
Methankatastrophe, Wiesentod, Potsdam-Eistanz
Der FAZ-Klimaticker-Lesestoff über den Juli 2013
Blödeleien - die sich ebenso auf die aus dem Klimatick abgeleiteten Erneuerbaren Energien übertragen lassen.
 
31.07.2013 
Im Münchner Ortsteil Pasing mussten etwa 8.000 Haushalte heute Morgen eine Stunde ohne Strom auskommen.
Technischer Defekt in Umspannwerk
Um kurz vor 9 Uhr am Mittwochmorgen kam es zu einem Kurzschluss an einer Schalttafel in einem Umspannwerk in Pasing (München). Etwa 8.000 Haushalte waren ...
Ob es zu den sogenannten 'technischen Defekten' auch eine Erläuertung zu dem spezifischen Ausfall
"Kurzschluss an einer Schalttafel in einem Umspannwerk" samt dessen Ursache in einer Folgemeldung geben wird? Wäre doch interessant zu wissen. Schaun mer mal! Oder lasst uns spekulieren - so lange es keine konkreten Informationen gibt. Vielleicht musste zwecks Änderung der Einspeisewerte auf einen Leistungstransformator einfach nur eine Umschaltung von Windstärke 3 auf Windstärke 4 vorgenommen werden?  

Auslöser des Stromausfalls war laut Vattenfall ein defektes Kabel in Wilmersdorf. Nach einer halben Stunde sei wieder Spannung im Netz gewesen.
Computer- und Telefonnetze stürzen ab - Der Tagesspeigel Berlin 31.07.2013
"Wegen eines Stromausfalles stürzten fast alle Computer in der Berliner Verwaltung ab. Lediglich die Polizei und Feuerwehr blieben davon verschont. Es ist der größte IT-Ausfall seit mehr als 30 Jahren. Daten sind nicht verloren gegangen...."

In Berlin läuft derzeit eine Kampagne zum Rückkauf der Stromnetze und den Aufbau eines berlineigenen Stadtwerks nach dem Motto: "Abstimmen und Vattenfall den Stecker ziehen". Mit sieben guten Gründen: 1. Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand - 2. 100 Prozent ökologische Energie -  3. Erwirtschaftetes Geld bleibt in Berlin - 4. Energieversorgung demokratisch mitgestalten - 5. Energieverbrauch senken - 6. Energiewende sozial gestalten - 7. Transparenz statt Geheimverträge.

Anmerkung: Zu 1.: Erinnert an die Diskussion über eine Verstaatlichung aller Banken. Zu 2.: 100 Prozent 'Ökoenergien' für den Moloch Berlin?  Wo in Deutschland sind die dafür benötigten Flächen für den Anbau von Mais und Solarplatten sowie für die Windmonster? Zu 3.: Erwirtschaftetes Geld bleibt in Berlin? Und woher kommen und wohin gehen die Ausgaben für die Sanierung und den Erhalt des Netzes sowie für den Umbau der Energieversorgungstrukturen? Zu 4.: Energieversorgung demokratisch mitgestalten? Die fachgerechte technische Gestaltung ist wohl immer noch besser als eine demokratische Energieversorgung. 5. Energieverbrauch senken? Geht wirkungsvoll nur mittels strikter Rationierung durch eine neu zu schaffende Behörde, die alle öko-sozial gerecht und nachhaltig gleich behandelt.  6. Energiewende sozial gestalten? Der 3,4 Millionen Einwohner schwere Moloch Berlin hat erst 2 MW Windkraft-, 69 MW PV für Zufallsstrom und 26 MW Biomassekraftwerke. Für die Energiewende müssten im Gegenzug Kraftwerke mit den folgenden Energieträgern durch 'öko' ersetzt und über eine Umlage finanziert werden: 36 MW Abfall, 164 MW Braunkohle, 1.106 MW Erdgas, 327 MW Mineralöl und 777 MW Steinkohle. Natürlich demokratisch und sozial verträglich. Schaun mer mal. Zu 7. Die Transparenz sollte erst einmal über die geplanten Maßnahmen erfolgen.  
   
"Weitere Verschlechterung der Versorgungssicherheit hat erhebliche wirtschaftliche Folgen". Darüber berichtet der Deutsche Energiewende-Index in seiner pdf-Ausgabe 2/2013 wie folgt:
"In diesem Quartal wurden die Unternehmen sowie die Meinungsführer aus Politik und Verbänden zusätzlich nach ihrer Einschätzung zur Versorgungssicherheit befragt (s. Abbildung 4). Rund 16 % der befragten Unternehmen waren in den vergangenen 12 Monaten von Stromausfällen betroffen und es wird eine weitere Verschärfung der Situation befürchtet. So gehen rund 30 % von einer weiteren Zunahme der Stromausfälle in den kommenden 12 Monaten aus. Dabei sind bereits kurzfristige Unterbrechungen in der Stromversorgung – weniger als drei Minuten – für eine Vielzahl der befragten Unternehmen mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen verbunden. Rund die Hälfte der wirtschaftlichen Akteure (EVU, Netzbetreiber, Hersteller/Zulieferer, Investoren und Energieverbraucher) stimmt dieser Aussage zu, bei den Energieverbrauchern, also insbesondere bei den energieintensiven Industrien, sind es sogar über 70 % der Befragten.

Eine weitere Verschlechterung der Versorgungssicherheit hätte daher weitreichende Konsequenzen. Nur 43 % der befragten Unternehmen fühlen sich ausreichend auf kurzzeitige Stromausfälle vorbereitet, etwa ein Fünftel fühlt sich nicht genügend vorbereitet, sodass 42 % der Unternehmen planen, in den kommenden Monaten in die Versorgungssicherheit zu investieren. Dies ist insbesondere bei den Netzbetreibern (63 %) und den Energieversorgern (50 %) der Fall.

Aufgrund der (möglichen) Verschlechterung der Versorgungssicherheit überlegt sogar ein Teil der befragten Unternehmen (7 %) eine Verlagerung der Produktion ins Ausland vorzunehmen. Bei den Energieverbrauchern macht dies mit einem Viertel aller Unternehmen einen signifikanten Anteil aus und spiegelt die Sorge wider, dass bei der Energiewende nach wie vor zu wenig Augenmerk auf deren wirtschaftliche Folgen gelegt wird." Zitatende.

 
30.07.2013 
Einen mehrstündigen Stromausfall verursachte der Brand eines Umspannwerkes in Niederbayern. Schuld war wohl die hohe Solareinspeisung am Wochenende.
Löste Solarstrom Brand in Umspannwerk aus? - ZfK 22.07.2013
In zehn niederbayerischen Gemeinden war von 20.00 Uhr bis morgens um 1.45 Uhr die Stromversorgung unterbrochen, teilte die Polizei mit. Ursache war ein Brand im nahegelegenen Simbacher Umspannwerk am Inn. Eine Fernabschaltung ...
 
29.07.2013 
Achtung! Die Einschläge kommen näher. In Baden-Baden war die Stromversorgung mehr als vier Stunden unterbrochen. Wissen Sie, wie das ist, wenn man sich zu diesem Zeitpunkt in einem Aufzug befindet? Oder auf dem Operationstisch? Oder man steht im U-Bahnschacht und wartet auf die Bahn? Es könnte auch sein, dass man gerade am Geldautomat steht, dieser aber die Karte einbehält und keinen Euro ausspuckt. Für Stunden. Es ist unmöglich, alle denkbaren Fälle aufzulisten. Wichtige Institutionen wie Kaufhäuser, Krankenhäuser, Verwaltungen, Feuerwehr, Polizei etc. haben eine Notstromversorgung aus batteriegepufferten unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlagen (USV), welche jedoch lediglich wenige Minuten überbrücken können. Bis dahin muss der Dieselgenerator hochgelaufen sein, um die Last zu übernehmen. Hoffentlich wurde er gemäß Vorschrift regelmäßig getestet.      
Vier-Stunden-Stromausfall in Baden-Baden - ZfK, 29.07.2013
Schuld war wohl der Ausfall einer Schaltanlage und eines Transformators...

Stromausfälle gibt es zahlreiche - weltweit und deutschlandweit. Eine beispielhafte Übersicht findet sich hier bei t-online.de. Es sind zumeist lokale Ereignisse, welche in vielen Fällen innerhalb kurzer Zeit vom Personal des örtlichen Netzbetreibers bei Wind und Wetter, Eis und Schnee und in Tag- und Nachteinsätzen behoben werden. Im Gegensatz zu dümmlichen Selbstdarstellungen vieler örtlicher Politiker bei der Einweihung einer PV-Anlage oder eines Knopfdrucks für eine Wind- oder Biogasanlage, Wärmepumpe etc. wird deren Arbeit aber nie gewürdigt.

Anzahl_Stromausfaelle_VNB-2000-2013Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Preisgünstigkeit zählen zu den wichtigsten Gesichtspunkten einer verlässlichen Stromversorgung. Stromausfälle können hierbei einen wichtigen Einfluss auf die Preisgünstigkeit hinterlassen. Ursache sind nicht vorhersehbare, sog. abstrakte Gefahren, denen durch vorbeugende Maßnahmen nicht bei zu kommen ist, welche sich aber durch steigende Material- und Anlagenbelastungen außerhalb des Einflussbereiches von Netzbetreibern häufen. Im Vergleich zur Vergangenheit sind dies zum Beispiel die steigende Anzahl von Schalthandlungen für Extremsituationen, verursacht durch heftige, volatile EEG-Einspeisungen, welche letztlich die ursprünglich berechnete bzw. geplante Lebensdauer verkürzen. Im Jargon lauten die derzeit häufigsten dieser Auswirkungen schlicht Netzfehler, Kurzschluss, Kabelfehler, Leitungsfehler, Fehler in der Schaltanlage, Trafofehler, Sicherungsfehler oder allgemein technischer Defekt.

Insbesondere Kommunen und Regionalverbände, welche zwecks Dezentralisierung einserseits über eine Netzübernahme diskutieren und andererseits in leistungsstarke EEG-Anlagen investieren wollen, sollten dies bedenken. Die Tendenz der Stromausfälle ist steigend - wobei sich technisch bedingte Ereignisse häufen

      
Stromausfaelle_VNB-2000-2013
Zeitraum vom 16.01.2013 bis 27.07.2013:
Die Stromausfalldauer hat sich über die Zeit praktisch nicht verändert, die Vorfälle häufen sich. Hier sind es 316 Ereignisse, wobei die technischen Defekte dominieren. Neben diversen anderen sind es 153 Kabelfehler, 3 defekte Schalter, 15 Trafodefekte, 8 Sicherungsdefekte, 16 Leitungsfehler, 17 Kurzschlüsse in der Nieder- und Mittelspannungsebene, 1 defekter Spannungswandler plus 42 Störungen wegen Tiefbauarbeiten (Bagger), wetterbedingte Ausfälle (Blitz, Sturm, Schneefall), Brand, Unfall, Marder etc.
Dauer der Stromausfälle: Maximal 540 min, Mittelwert 80 min, minimal 0,13 min. 

Die Rekommunalisierung von Netzen führt nach Ansicht von Kartellamtschef Andreas Mundt oft zu Ineffizienzen. 
Kartellamtschef gegen Netz-Rekommunalisierung - ZfK 25.07.2013
"Kleine Netze lassen sich einfach nicht so effizient bewirtschaften", erzählt Mundt in einem Interview des Handelsblatts. Der Versuch vieler Kommunen, sich mit dem Betrieb des Verteilnetzes Einfluss auf die Energiepolitik zu sichern, führe in die Irre" ...
 
Kartellamtspräsident Andreas Mundt sieht grundlegenden Reformbedarf beim EEG. Das Gesetz habe mit Wettbewerb nichts zu tun. Deshalb sollten Anlagenbetreiber verpflichtet werden, produzierten Strom selbst zu vermarkten.
"Ich sehe einen Regulierungswust und keinen Markt" - Handelsblatt 24.07.2013
Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt mahnt eine Kehrtwende bei der Förderung erneuerbarer Energien an. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss dringend grundlegend reformiert werden"...
  
Hessicher Wirtschaftsminister Rentsch: "Das EEG ist zur größten Gefahr für den Industriestandort Deutschland und die Energiewende geworden."
Wirtschaftsminister Rentsch fordert sofortiges Moratorium  - hessen.de 15.07.2013
Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch zeigt sich vor dem Hintergrund der laut eines Medienberichts für diesen Mittwoch drohenden Eröffnung eines Beihilfeverfahrens gegen Deutschland einmal mehr tief besorgt um die Zukunft des Industriestandorts Deutschland und fordert die Bundesregierung auf, schnellstmöglich für ein Moratorium zu sorgen, um weiteren massiven Schaden von unserem Land abzuhalten...
 
 


Die grüne Bewegung hat sich zu einem profitablen Geschäft...

Energiegenossenschaften in Deutschland

Naturschutz für die Küste
Rodung für Windkraftanlagen im Wald
 

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